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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Unterweisungen

Die Beschäftigten und die Studierenden sind von den Leitungs- und Führungskräften für Maßnahmen im Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz (AUG) regelmäßig zu unterweisen.

Diese Unterweisungen erfolgen im Rahmen der organisatorischen und rechtlichen Verantwortung im jeweiligen Entscheidungsbereich der Leitungs- und Führungskräfte (siehe AUM Nr. 1, S. 3, „Grundsatz“). Beratung und Unterstützung bietet die Stabsstelle SDU Ihnen an. Siehe Arbeits-, Umwelt-, Gesundheitsschutz Merkblatt AUM 1.11 vom Juli 2014 und siehe "Unterweisungsthemen".


Eine Dokumentation ist Pflicht und dient Ihrer eigenen Absicherung.
Ein Unterweisungsbuch (bis 20 Personen) ist erhältlich bei SDU, SDU01, App.: 28888.

Vorgesetzte, das sind z. B. Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen, Führungskräfte, Dozenten, Labor-, Abteilungs- und Werkstattleiter und -leiterinnen haben alle in ihrem Bereich tätigen Personen (Beschäftigte, Studierende, Auszubildenden usw.) über Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung entsprechend der DGUV V1, dem § 12 des Arbeitsschutzgesetzes und den TU-Umweltleitlinien zu unterweisen bzw. die Unterweisung zu veranlassen.

Die folgende Übersicht soll Ihnen einen Überblick dafür geben, wann, wie oft und wie sie durchzuführen sind.

Sehen Sie auch unter: "Gute Praxis - TU Berlin".

Allgemeines

  • Jede und jeder Vorgesetzte hat die Durchführung der Unterweisung für die in ihrem bzw. seinem Bereich tätigen Personen sicherzustellen.
  • Alle Unterwiesenen müssen sie sprachlich und inhaltlich verstehen können.
  • Alle Beschäftigten sind vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens einmal jährlich,
  • alle Auszubildenden sind vor Aufnahme der Beschäftigung und danach ½-jährlich zu unterweisen.
  • Alle in dem Bereich tätigen Personen haben an den Unterweisungen teilzunehmen.
  • Gegenüber Fremdfirmen besteht für die Auftraggebenden (Auftraggeber) der TU Berlin eine Unterweisungspflicht bzw. eine Unterweisungsfürsorge im AUG.
  •  

Merkblatt 1.11 Unterweisungen

14. Oktober 2014

AUM

Alle leitenden Personen sowie Auftraggeber/innen von Fremdleistungen müssen das betreffende Personal unterweisen oder unterweisen lassen. Das aktualisierte Merkblatt fasst in übersichtlicher Form alle relevanten Rahmenbedingungen der Unterweisungen zusammen, um arbeits- und umweltschutzrelevante Aspekte in richtiger Art und Weise an die Adressaten zu vermitteln. Hierbei unterstützt das Merkblatt leitende und auftraggebende Personen, insbesondere die Professorinnen und Professoren, bei der Pflichtenübernahme. mehr zu: Merkblatt 1.11 Unterweisungen

Gesetze, Verordnungen und Technische Regeln

Gesetze, Verordnungen und Technische Regeln

  • Arbeitsschutzgesetz, § 12 
  • Gefahrstoffverordnung, § 14
  • Gentechniksicherheitsverordnung, §§ 12, 12 a
  • Röntgenverordnung, § 15 a
  • Strahlenschutzverordnung, § 38, § 52 
  • Biostoffverordnung
  • Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), beispielsweise 514, 515, 555
  • Kreislaufwirtschaftsgesetz
  • Energieeinsparungsverordnung

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)

  • Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (DGUV V1), § 4

TU Berlin

  • Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystem
  • Umweltleitlinien
  • Betriebliche Regelungen in den Merkblättern zum Arbeits-, Umweltschutz- und Gesundheitsschutz

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Erstunterweisung

  • besonders gründlich und umfassend durchführen
  • bei neuen Beschäftigten (auch Fremdfirmen)
  • bei neuen Arbeitsverfahren
  • bei Arbeitsplatzwechsel
  • bei neuen Maschinen und Geräten
  • bei neuen Räumlichkeiten
  • bei neuen geänderten Vorschriften

Regelmäßig wiederkehrende Unterweisungen (zur notwendigen Auffrischung)

  • mindestens ½ - jährlich bei Auszubildenden
  • bei allen anderen Personen 1 mal jährlich
  • nach Notfällen, Unfällen, besonderen Vorfällen oder bei Berufskrankheiten

Dokumentation der Unterweisung

Eine Dokumentation der Unterweisung, beispielsweise im Unterweisungsbuch, ist Pflicht.

Was muss sie enthalten?

  • Thema der Unterweisung:

    • Bsp. für Labore und Werkstätten: „Die nachfolgend aufgeführten Beschäftigten sind anhand der Betriebsanweisung(en)  (und/oder der Laborordnung)  gemäß  § 12 des Arbeitsschutzgesetzes (und § 14 der Gefahrstoffverordnung) über auftretende Gefährdungen für Mensch und Umwelt und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen worden, Schwerpunkte waren insbesondere:................“.
    • Bsp. für Büro: „Die nachfolgend aufgeführten Beschäftigten sind gemäß § 12 des Arbeitsschutzgesetzes über auftretende Gefährdungen für Mensch und Umwelt und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen worden, Schwerpunkte waren insbesondere: ............

  • Ort, Datum:
  • Unterweisung durchgeführt von: Name, Vorname, Unterschrift
  • Teilnehmende: Name, Vorname, Unterschrift

Die Unterweisung kann im Zusammenhang mit anderen Beratungsthemen (z. B. Dienstberatung) durchgeführt werden.

Unterweisungsbuch

Lupe

Ein Unterweisungsbuch (bis 20 Personen) ist beim Sekretariat von SDU erhältlich.

Unterweisungsthemen

Die Themen leiten sich aus der Gefährdungsbeurteilung ab. (z. B.: Gefahrstoffe, elektrische Gefährdungen, mechanische Gefährdungen, Lärm, Klima,...). Die Gefährdungsbeurteilung muss von den Vorgesetzten in den Fakultäten und Instituten, in den Abteilungen und Zentraleinrichtungen durchgeführt werden.
Jedem/r Mitarbeiter/in muss deutlich werden, dass er/sie eine Eigenverantwortung trägt. Sie gilt für das eigene Verhalten, dem pfleglichen Umgang mit den Arbeitsmitteln, Geräten und Maschinen und das Bewahren der Beschäftigten vor vermeidbaren Gefahren.

Folgende Stichpunkte und Erläuterungen sollen Ihnen helfen:

  • Brandschutzordnung A (Flucht- und Rettungswege)
  • Feuerlöscherstandorte, Feuerlöschübungen (Weiterbildung)
  • zentrale Notrufnummer der TU Berlin (3333), weitere Notrufnummern, grüne Notruftafeln
  • Präventionsmaßnahmen, Verhalten im Notfall und bei Störungen
  • Meldungen von (Arbeits-) Unfällen und Gefahrstellen an Vorgesetzten

Ergonomie am Arbeitsplatz
Gesunde Bildschirmarbeit, bewegte Pause, Telefonieren im Stehen…

Handy
Achtung Handynutzung: Unfallvermeidung auf Treppen, auf Straßen und Wegen. Ablenkung durch Handynutzung

  • arbeitsmedizinische Vorsorge (BÄD
  • Alkohol- und Rauchverbot, Sauberkeit am Arbeitsplatz
  • besonders schutzbedürftige Arbeitnehmergruppen (z. B. Schwangere, Minderjährige, Behinderte, …)
  • Umweltschutz, Umweltleitlinien (Umweltpapier, Energie und Wasser sparen, …) 
  • Abfalltrennung 
  • weitere Gefahren (unterschätzte, leicht zu einem Unfall oder Havarien führende, unbekannte, erkannte Gefahren wie z. B. defekte Geräte, bauliche Mängel, Verfahren, melden, kennzeichnen, …)
  • Beachtung von Rundschreiben, Aktuelle Mitteilungen der TU Berlin, AUM (SDU)
  • Werkstätten und Labore (Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Laborordnung, …)
  • Umgang mit Gefahrstoffen (Kennzeichnung, Aufbewahrung, Verpackung, Transport, Entsorgung, …)
  • Sonderabfall (Kennzeichnung, Transport, …)
  • Abwassereinleitung, Einleitverbote, Grundwasserschutz
  • Wegesicherheit, Verkehr

Abfall

Bild

Die getrennte Sammlung von den Wertstoffen Papier/Pappe, Verpackungen aus Kunststoff, Blech und Verbundstoffen (gelbe Tonne), Glas grün, Glas weiß und von Restmüll ist seit 1994 in der TU Berlin infrastrukturell und vertraglich eingeführt. mehr zu: Abfall

Arbeitsschutz - Umweltschutz Merkblätter und Formulare

AUM

Die Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz Merkblätter sind Dienstregelungen des Präsidenten. Angepasst auf die Belange der TU Berlin geben sie die staatlichen bzw. berufsgenossenschaftlichen Vorschriften wieder ... mehr zu: Arbeitsschutz - Umweltschutz Merkblätter und Formulare

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Tel 030 / 314-28888
Fax 030 / 314-21145

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Ihre Ansprechpartner/-innen bei SDU:

Ansprechpartner/in Kriegel, Andreas (SDU12)

Andreas Kriegel
(030) 314 - 21557
Gebäude CAR
Raum CAR 118

Ansprechpartner/in Kühn, Christian (SDU11)

Christian Kühn
(030) 314 - 24331
Gebäude CAR
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Gesetze und Regelungen:

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