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TU Berlin

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Wassergefährdende Stoffe und Wassergefährdungsklassen

Gefahrstoffe und wassergefährdende Stoffe
Lupe

„Wassergefährdende Stoffe“ im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes des Bundes sind

„feste, flüssige und gasförmige Stoffe, die geeignet sind, dauernd oder in einem nicht nur unerheblichen Ausmaß nachteilige Veränderungen der Wasserbeschaffenheit herbeizuführen“ (§62 (3) WHG).

Hierunter fallen beispielsweise

  • Säuren, Laugen,
  • Mineral- und Teeröle sowie deren Produkte,
  • flüssige sowie wasserlösliche Kohlenwasserstoffe, Alkohole, Aldehyde, Ketone, Ester, halogen-, stickstoff- und schwefelhaltige organische Verbindungen;
  • Gifte
  • brennbare Flüssigkeiten,
  • Alkalimetalle, metallorganische Verbindungen, Halogene, Säurehalogenide, Metallcarbonyle und Beizsalze, Siliciumlegierungen (mit über 30 Gew.-% Si) sowie
  • gefährliche Abfälle (sogenannte „Sonderabfälle“).

Hinweis - Seite in Überarbeitung

Hinweis: Seit dem 01.08.2017 ist die neue bundeseinheitliche Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) in Kraft getreten. Die Seite befindet sich in Überarbeitung. Die dargebotenen Informationen werden schrittweise ergänzt. Wir bitten um Ihr Verständnis!

 

Wassergefährdende Stoffe werden in sogenannte „Wassergefährdungsklassen“ (WGK) eingestuft:

  • WGK 1     schwach wassergefährdend
  • WGK 2     wassergefährdend
  • WGK 3     stark wassergefährdend

Daneben gibt es noch die Gruppe der „nicht wassergefährdenden Stoffe“.

Die Einstufung wird vom Hersteller nach den Kriterien der Verwaltungsvorschrift wassergefährdender Stoffe (VwVwS) vorgenommen.

Kriterien für die Einstufung sind z.B. biologische Abbaubarkeit oder Toxizität.

 

Beispiele von Stoffen und Wassergefährdungsklassen
Stoff
Wassergefährdungsklasse
Altöl
3
Tetrachlorkohlenstoff
3
Toluol
2
Dichlormethan
2
Hydrauliköl
1
Essigsäure
1
Natriumchlorid
1
Ethanol
nicht wassergefährdender Stoff

Sie finden Angaben zur Einstufung von Stoffen/Stoffgemischen in Wassergefährdungsklassen in den Sicherheitsdatenblättern der Hersteller.

Sorgen Sie bitte dafür, dass die Sicherheitsdatenblätter der Stoffe, mit denen Sie umgehen, bei Ihnen vorliegen.

Solange noch keine andere Festlegung für einen Stoff erfolgt ist, ist die höchste Wassergefährdungsklasse 3 für diesen Stoff anzusetzen.

Für Gemische gilt im Allgemeinen die 3%-Regel, d.h. sofern die zugehörige Masse 3 % bezogen auf die Summe überschreitet, ist die höhere Wassergefährdungsklasse maßgebend.

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