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Berliner Anlagenverordnung (VAwS)

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Die zur Zeit aktuelle Berliner Anlagenverordnung (Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe: VAwS) stammt vom 23.02.2006. Sie wurde in Anlehnung an die Muster-VAwS der LAWA (Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser) aus dem Jahr 2001 erarbeitet.

Grundsatzanforderungen der VAwS an den Betrieb von Anlagen (§ 3):

● Die Anlage muss dicht, standsicher und gegenüber mechanischer, thermischer und chemischer Belastung widerstandsfähig sein. Wassergefährdende Stoffe dürfen nicht austreten können.
(1. Sicherheitsbarriere)

● Einwandige unterirdische Anlagen sind unzulässig.

● Undichtheiten aller Anlagenteile müssen schnell und zuverlässig erkannt werden.

● Austretende wassergefährdende Stoffe müssen schnell und zuverlässig erkannt und zurückgehalten sowie ordnungsgemäß und schadlos verwertet oder beseitigt werden.

● Anlagen müssen über einen dichten und beständigen Auffangraum ohne Ablauf verfügen oder doppelwandig und mit einem Leckanzeigegerät ausgestattet sein.
(2. Sicherheitsbarriere)

● Im Schadensfall anfallende Stoffe, die mit ausgetretenen wassergefährdenden Stoffen verunreinigt sein können, müssen zurückgehalten und verwertet oder ordnungsgemäß entsorgt werden.

● Es muss eine Betriebsanweisung aufgestellt und eingehalten werden. Diese muss einen Überwachungs- einen Instandhaltungs- und einen Alarmplan beinhalten. 

 

Die Grundsatzanforderungen der VAwS und weitere Bestimmungen finden Sie zusammengafasst im Arbeits- und Umweltschutzmerkblatt 4.9 "Umgang mit wassergefährdenden Stoffen an der TU Berlin".

Bitte beachten Sie, dass die Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen AwSV die bisherigen Landesverordnungen voraussichtlich im Laufe des Jahres 2013 ablösen wird und ein bundesweit einheitliches Schutzniveau schaffen wird. Über ggf. wesentliche Änderungen können Sie sich dann auch hier auf diesen Seiten informieren.

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