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TU Berlin

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Pflichten der Betreiber von Fass- und Gebindelagern

Lagerung von 200-Liter-Fässern auf Auffangwannen
Lupe

Stellen Sie bitte als erstes sicher, dass die organisatorischen Zuständigkeiten geregelt sind (Lager-Betreuer/in benennen und Maßnahmen gemäß AUM 4.9 Anhang 1 "Organisatorisches zur Führung eines Lagers" umsetzen).

Fass- und Gebindelager müssen den Grundsatzanforderungen genügen (Standsicherheit, Dichtheit, Kennzeichnung, Auffangraum und –volumen).

In Fass- und Gebindelagern ab einem Volumen von 1.000 Liter muss eine Betriebsanweisung angebracht werden.

Eigenüberwachung in Fass- und Gebindelagern

Beispiel für eine Seite in einem Prüfbuch
Lupe

Als Betreiber eines Fass- und Gebindlagers müssen Sie Eigenüberwachungsmaßnahmen durchführen:

  • Lager sauber halten,
  • Sicherstellen einer geordneten Lagerführung,
  • regelmäßige Kontrolle aller Auffangwannen auf Dichtigkeit,
  • regelmäßige Kontrolle der Böden auf Unversehrtheit und
  • Reinigen von Dichtflächen.

Bitte dokumentieren Sie Ihre Eigenüberwachungsmaßnahmen und alle Sichtkontrollen in einem Prüfbuch (siehe Beispielseite) und bewahren Sie es vor Ort auf.

weitere Betreiberpflichten in Fass- und Gebindelagern

Zu den weiteren Betreiberpflichten in Fass- und Gebindelagern gehören:

  • Kennzeichnung: Fässer und Gebinde sind jeweils mit Stoffname, Gefahrstoffkennzeichnung und Wassergefährdungsklasse zu kennzeichnen
  • Führen einer Lagerliste: Eintrag in das TU-Chemikalienverzeichnis und regelmäßige Aktualisierung
  • Lagerkapazität ausweisen und beachten: Die Lagerkapazität nach Betriebssicherheitsverordnung muss ausgewiesen sein und darf nicht überschritten werden. Bitte überprüfen Sie, ob die ausgewiesene Kapazität Ihres Lagers den Anforderungen des regelmäßigen Betriebes entspricht. Sollten Anpassungen erforderlich sein oder ein entsprechendes Schild in Ihrem Lager nicht vorhanden sein, so wenden Sie sich bitte an SDU 21.
  • Dokumentation der Eigenüberwachungsmaßnahmen und Wartungsarbeiten in einem Prüfbuch.
    Das Prüfbuch soll generell alle Aktivitäten und Beobachtungen, die im Zusammenhang mit dem Lager bestehen, beinhalten (z.B. Reinigungs- und Reparaturmaßnahmen); ebenso Prüfprotokolle von Sachverständigenprüfungen.
  • Betriebsanweisung erstellen und vor Ort anbringen: Grundsätzlich ist bei allen größeren Lagern eine Betriebsanweisung mit Angabe des Lagerverantwortlichen, ggf. auch mit Alarmplan, zu erstellen und an geeigneter Stelle anzubringen (siehe Muster-Betriebsanweisung).
  • Sorgfalt bei Umfüllvorgängen: Beim Umfüllen innerhalb von Fass- und Gebindelagern ist größtmögliche Sorgfalt aufzuwenden. Flüssigkeiten, die in Auffangwannen gelangt sind, müssen abgepumpt und entsprechend entsorgt werden. Ggf. verwendete Aufsaugmittel sind aufzunehmen und als kontaminierte Betriebsmittel zu entsorgen.
  • Lager sind hinsichtlich der Standsicherheit, der Dichtheit, des Auffangraums und -volumens entsprechend der Grundsatzanforderungen zu betreiben.
  • Fass- und Gebindelager ab einem Lagervolumen von 1.000 Litern müssen bei Inbetriebnahme von einem Sachverständigen geprüft werden. Bei Altölsammelbehältern gilt dies bereits sobald das Volumen größer ist als 200 Liter; sie müssen dann auch regelmäßig wiederkehrend geprüft werden.
  • Fachbetriebspflicht besteht ebenfalls ab einem Lagervolumen von 1.000 Litern.

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