TU Berlin

Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und UmweltschutzBetriebsanweisung Grundwasserschutz

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Betriebsanweisung Grundwasserschutz

Für Anlagen mit einem Volumen von mehr als 1 m³ ist eine Betriebsanweisung notwendig. Inhalt und Umfang der Ausführungen (Überwachung, Instandhaltung und Alarmplan) sind nach der Gefährdungsstufe und den Besonderheiten der Anlage auszulegen. Sie können z.B. ihre Betriebsanweisung nach GefStoffV um die Rubrik „Grundwasserschutz“ ergänzen. Diese Rubrik soll die für den Betrieb maßgebenden Anforderungen des Gewässerschutzes enthalten.

Hinweis - Seite in Überarbeitung

Hinweis: Seit dem 01.08.2017 ist die neue bundeseinheitliche Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) in Kraft getreten. Die Seite befindet sich in Überarbeitung. Die dargebotenen Informationen werden schrittweise ergänzt. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Unterweisung der Mitarbeitenden

Sorgen Sie bitte dafür, dass alle Mitarbeitenden der TU Berlin, die in Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen tätig werden können, über den Inhalt der Merkblätter bzw. Betriebsanweisungen informiert werden (beispielsweise in Form einer Unterweisung).

Grundsätzliche Elemente der Betriebsanweisung sind in untenstehender Tabelle dargestellt. Ein Beispiel für eine Betriebsanweisung finden Sie hier.

Bitte bringen Sie die Betriebsanweisung an mindestens einer gut sichtbaren Stelle in der Nähe der Anlage dauerhaft an.

Anlagenspezifische Betriebsanweisungen Grundwasserschutz

Lupe

Einige anlagenspezifische Betriebsanweisungen zum Ausfüllen und damit anpassungsfähig an die Verhältnisse bei Ihnen vor Ort finden Sie hier:

Elemente der Betriebsanweisung

Element
Inhalt
Überwachungs-
plan

 
  • Darstellung der betrieblichen Eigenüberwachung durch geeignete Kontrollmaßnahmen
  • Informationen darüber, welche sicherheitstechnisch bedeutsamen
    Anlagenteile überprüft und instand gehalten werden müssen
    (z. B. Behälter, Auffangwannen, Leckanzeigegeräte, Überfüllsicherungen),
  • Angabe der Überwachungsintervalle und des Umfangs der Überprüfung durch Sachverständige,
  • Darstellung der Umsetzung der Mängelbeseitigungspflicht.
 
Instandhaltungs-
plan

 
  • Unterweisung des Personals,
  • Kennzeichnung,
  • Handhabe von Leckagen,
  • zu treffende Maßnahmen bei Betriebsstörungen
 
Alarmplan
 
  • Meldewege
  • organisatorische Vorsorge im Hinblick auf Schadensfälle
  • Klärung folgender Fragen:
    Was ist zu tun bei Leckagen?
    Was ist zu tun bei
    Austritt großer Stoffmengen?
    Wer ist zu verständigen?
    W
    o steht das Aufsaugmittel und andere Hilfsmittel?
    W
    ohin mit dem benutzten Aufsaugmittel etc.?
                                                                
 
ggf. Sonder-regelungen
 
  • Umgang mit großen Mengen von Niederschlagswasser
  • Hinweis auf die Fachbetriebspflicht (z.B. Anlage ist befreit)
  • Sonderanforderungen in Schutzgebieten
 

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