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TU Berlin

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Gefährdungsstufen

Die Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen variieren je nach Gefährdungsstufe.

Diese richtet sich bei Flüssigkeiten und Feststoffen nach dem Volumen bzw. dem Gewicht der Stoffe in der Anlage und bei Gasen nach deren Masse entsprechend untenstehender Tabelle. Je größer das Volumen, desto höher ist die Gefährdungsstufe (Anstieg von Stufe A, B, C bis D, derzeit in Berlin nach VAwS unabhängig von der Wassergefährdungsklasse).

Die Gefährdungsstufe ist maßgebend für die Überprüfungspflicht durch Sachverständige (§19 VAwS), die Fachbetriebspflicht (§22 VAwS) und die Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen in Wasserschutzgebieten.

Ermittlung der Gefährdungsstufen, Überprüfungspflicht durch Sachverständige und Fachbetriebspflicht
Rauminhalt in m³ oder Masse in t des wassergefährdenden Stoffes in der Anlage

Gefährdungsstufe
Überprüfungspflicht durch Sachverständige
Fachbetriebspflicht
≤ 1
A
nein
nein
Ausnahme:
Altölsammelbehälter
> 0,2
 
  • bei Inbetriebnahme
  • regelmäßig wiederkehrend


nein
> 1 ≤ 10
B
  • bei Inbetriebnahme
  • regelmäßig wiederkehrend nur in Schutzgebieten
ja
> 10 ≤ 100
C
  • bei Inbetriebnahme
  • regelmäßig wiederkehrend
ja
> 100
D
  • bei Inbetriebnahme
  • regelmäßig wiederkehrend
ja

Die Überprüfungspflicht durch Sachverständige ist geregelt in §19 VAwS. Unterirdische Anlagen sind grundsätzlich überprüfungspflichtig.

Die Fachbetriebseigenschaft ist entsprechend §22 VAwS nachzuweisen. Für Tätigkeiten, die keine unmittelbare Bedeutung für die Sicherheit der Anlagen haben, existieren Ausnahmen von der Fachbetriebspflicht (§20 VAwS).

 

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