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TU Berlin

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Schaukasten

Lupe

Definition: "Ein Schaukasten ist ein Kasten geringer Tiefe, der an einer Wand befestigt ist und Papierblätter, kleine Poster oder kleine Objekte aufnimmt (ggf. mit Zwischenböden), die vorbeikommende Personen betrachten können."

Schaukästen mindern "wildes Plakatieren" und "verstreute Aushänge". Sie werden fest mit dem Baukörper, beispielsweise durch Anschrauben mit einer Wand verbunden. Daher gelten die gesetzlichen Vorgaben der Landesbauordnung. Sofern der Baukörper nach der Nutzung des Raumes ein Flucht- und Rettungsweg, ein Treppenaufgang oder ein notwendiger Flur ist, dürfen aus Brandschutzgünden nur bestimmte Materialien verwendet werden.

Schaukästen in den Fluren der TU Berlin sollten aus mindestens "schwer entflammbaren“ (Baustoffklasse B1) oder besser „nicht brennbaren“ (Baustoffklasse A1 und A2) Materialien bestehen.

Marktübersicht: Test & Produktinformationen

Die Marktübersicht wird Ihnen nur angezeigt, wenn Sie sich eingeloggt haben.

Anforderungen

Die Schaukästen sollten wie oben beschrieben mindestens aus "schwer entflammbaren" (Baustoffklasse B1) oder besser "nicht brennbaren" (Baustoffklasse A1 und A2) Materialien bestehen. Geeignete Materialien sind Metall (z. B. Stahl oder Aluminium) und Glas. Zur Minderung der Verletzungsgefahr sollte Sicherheitsglas zum Einsatz kommen. Plexiglas (Baustoffklasse B2) ist ungeeignet!

Die Erfüllung der Anforderungen "schwer entflammbar" oder „nicht brennbar" kann vom Hersteller mit einem Zertifikat bescheinigt werden. Eine solche Kennzeichnung als "Brandschutz zertifiziert", mit Angabe der Baustoffklasse (A2, B1 oder B2) ist ausschließlich mit einem Prüfzeugnis erlaubt.

Ein Zertifikat zum Brandschutz ist nicht zwingend erforderlich. Die Eigenschaft "nicht brennbar" ist auch  über die verwendeten Baustoffe nachweisbar und erkennbar: weder Glas, Aluminium noch Stahl brennen. Wenn ein Schaukasten nach den Informationen des Herstellers nachweislich und ausschließlich aus solchen "nicht brennbaren" Teilen gefertigt ist, kann grundsätzlich auf eine solche Prüfung verzichtet werden. Auch ohne Zertifikat zum Brandschutz kann dann von entsprechenden Eigenschaften ausgegangen werden.

Um den Brandschutz zu unterstützten, sind grundsätzlich nicht brennbare Stoffe auch für das "Innenleben" eines Schaukastens zu wählen: Metall, Magnete, Klemmen aus Metall. So ist das Innere des Schaukastens frei von Brandgut - bis auf das ausgestellte Papier (Aushang, Information). Die Ausstellungsobjekte sind (aber) fest eingeschlossen, von außen nicht zugänglich, und damit nicht anzündbar.

Ein Schaukasten sollte natürlich nur aus solchen Bauteilen bestehen, von denen keine (stoffliche) Gefahr für Mensch und Umwelt ausgeht. Er sollte z. B. kein Chrom oder andere CMR-Stoffe enthalten. Außerdem sollte er so gestaltet sein, dass eine möglichst geringe Verletzungsgefahr bei der Bestückung des Schaukastens besteht.

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Beschaffung

Die Beschaffung, sei es von zentralen oder dezentralen Stellen der TU Berlin, erfolgt nach den entsprechenden und einschlägigen Vergaberichtlinien. Siehe dazu:

"Der Weg und das Verfahren bei Beschaffungen in der TU Berlin"

Montage

Die Montage von Schaukästen sollte von Fachpersonal durchgeführt werden, die z. B. auch den Verlauf von Elektroleitungen kennen bzw. prüfen können. Für die Montage von Schaukästen nutzen Sie die Bedarfsmeldung über den CAFM-Servicebriefkasten!

 

 

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Tel 030 / 314-28888

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(030) 314 - 22531
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Ansprechpartner/in Hüllenkrämer, Michael (SDU32)

Michael Hüllenkrämer
(030) 314 - 21463
Gebäude CAR
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