direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Unterweisungen

Die Beschäftigten und die Studierenden sind von den Leitungs- und Führungskräften für Maßnahmen im Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz (AUG) regelmäßig zu unterweisen. Diese Unterweisungen erfolgen im Rahmen der organisatorischen und rechtlichen Verantwortung im jeweiligen Entscheidungsbereich der Leitungs- und Führungskräfte (siehe AUM Nr. 1, S. 3, „Grundsatz“). Beratung und Unterstützung bietet Ihnen die Stabsstelle SDU an.

Vorgesetzte, das sind z. B. Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen, Führungskräfte, Dozenten, Labor-, Abteilungs- und Werkstattleiter und -leiterinnen, haben alle in ihrem Bereich tätigen Personen (Beschäftigte, Studierende, Auszubildenden usw.) über Sicherheit, Umwelt- und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung entsprechend der DGUV V1, dem § 12 des Arbeitsschutzgesetzes und den TU-Umweltleitlinien zu unterweisen bzw. die Unterweisung zu veranlassen.

Allgemeine Hinweise

  • Jede und jeder Vorgesetzte hat die Durchführung der Unterweisung für die in ihrem bzw. seinem Bereich tätigen Personen sicherzustellen.
  • Alle Unterwiesenen müssen sie sprachlich und inhaltlich verstehen können.
  • Alle Beschäftigten sind vor Aufnahme der Beschäftigung und danach mindestens einmal jährlich,
  • alle Auszubildenden sind vor Aufnahme der Beschäftigung und danach ½-jährlich zu unterweisen.
  • Alle in dem Bereich tätigen Personen haben an den Unterweisungen teilzunehmen.
  • Gegenüber Fremdfirmen besteht für die Auftraggebenden (Auftraggeber) der TU Berlin eine Unterweisungspflicht bzw. eine Unterweisungsfürsorge im AUG.
  • Siehe auch AUM 1.11: Unterweisungen mit Hinweisen für Leitungs- und Führungskräfte der TU Berlin sowie Sicherheitshinweise für Fremdfirmen

Erstunterweisung

  • besonders gründlich und umfassend durchführen
  • bei neuen Beschäftigten (auch Fremdfirmen)
  • bei neuen Arbeitsverfahren
  • bei Arbeitsplatzwechsel
  • bei neuen Maschinen und Geräten
  • bei neuen Räumlichkeiten
  • bei neuen geänderten Vorschriften

Regelmäßig wiederkehrende Unterweisungen (zur notwendigen Auffrischung)

  • mindestens ½ - jährlich bei Auszubildenden
  • bei allen anderen Personen 1 mal jährlich
  • nach Notfällen, Unfällen, besonderen Vorfällen oder bei Berufskrankheiten

Nach oben

Dokumentation der Unterweisung

Lupe

Eine Dokumentation, beispielsweise im Unterweisungsbuch, ist Pflicht und dient Ihrer eigenen Absicherung. Ein Unterweisungsbuch (bis 20 Personen) ist erhältlich bei SDU (, Service-Nummer: 28888).

Was muss die Dokumentation enthalten?

  • Thema der Unterweisung:
  • Ort, Datum:
  • Unterweisung durchgeführt von: Name, Vorname, Unterschrift
  • Teilnehmende: Name, Vorname, Unterschrift

Die Unterweisung kann im Zusammenhang mit anderen Beratungen (z. B. Dienstberatung) durchgeführt werden.

Beispieltext für Themen der Unterwesiung:

  • Bsp. für Labore und Werkstätten: "Die nachfolgend aufgeführten Beschäftigten sind anhand der Betriebsanweisung(en)  (und/oder der Laborordnung)  gemäß  § 12 des Arbeitsschutzgesetzes (und § 14 der Gefahrstoffverordnung) über auftretende Gefährdungen für Mensch und Umwelt und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen worden, Schwerpunkte waren insbesondere: ...".
  • Bsp. für Büro: "Die nachfolgend aufgeführten Beschäftigten sind gemäß § 12 des Arbeitsschutzgesetzes über auftretende Gefährdungen für Mensch und Umwelt und entsprechende Schutzmaßnahmen mündlich unterwiesen worden, Schwerpunkte waren insbesondere: ...".

Nach oben

Unterweisungsthemen

Die Themen leiten sich aus der Gefährdungsbeurteilung ab (z. B.: Gefahrstoffe, elektrische Gefährdungen, mechanische Gefährdungen, Lärm, Klima, ...). Die Gefährdungsbeurteilung muss von den Vorgesetzten in den Fakultäten und Instituten, in den Abteilungen und Zentraleinrichtungen durchgeführt werden. Jedem/r Mitarbeiter/in muss deutlich werden, dass er/sie eine Eigenverantwortung trägt. Sie gilt für das eigene Verhalten, dem pfleglichen Umgang mit den Arbeitsmitteln, Geräten und Maschinen und das Bewahren der Beschäftigten vor vermeidbaren Gefahren.

Die folgende Liste von Schwerpunkten und Stichworten für Unterweisungen soll Ihnen als Anregung dienen:

Notfälle, Brandschutz, Unfallmeldungen:

  • Brandschutzordnung A (Flucht- und Rettungswege)
  • Feuerlöscherstandorte, Feuerlöschübungen (Weiterbildung)
  • zentrale Notrufnummer der TU Berlin (3333), weitere Notrufnummern, grüne Notruftafeln
  • Präventionsmaßnahmen, Verhalten im Notfall und bei Störungen
  • Meldung von (Arbeits-) Unfällen und Gefahrstellen an Vorgesetzten

Ergonomie am Arbeitsplatz

  • Gesunde Bildschirmarbeit, 
  • bewegte Pause,
  • Telefonieren im Stehen

Gesundheit

  • arbeitsmedizinische Vorsorge (BÄD)
  • Alkohol- und Rauchverbot,
  • Sauberkeit am Arbeitsplatz,
  • besonders schutzbedürftige Arbeitnehmergruppen (z. B. Schwangere, Minderjährige, Behinderte, …)

Nach oben

Umweltschutz

  • Umweltschutz,
  • Umweltleitlinien der TU Berlin (Umweltpapier, Energie und Wasser sparen, …),
  • Abfalltrennung,
  • weitere Gefahren (unterschätzte, leicht zu einem Unfall oder Havarien führende, unbekannte, erkannte Gefahren wie z. B. defekte Geräte, bauliche Mängel, Verfahren, melden, kennzeichnen, …)
  • Beachtung von Rundschreiben, Aktuellen Mitteilungen der TU Berlin, AUM (SDU).

Gefahrstoffe, Abfall und Sonderabfall

  • Werkstätten und Labore (Gefährdungsbeurteilungen, Betriebsanweisungen, Laborordnung, …),
  • Umgang mit Gefahrstoffen (Kennzeichnung, Aufbewahrung, Verpackung, Transport, Entsorgung, …),
  • Sonderabfall (Kennzeichnung, Transport, …),
  • Abwassereinleitung, Einleitverbote, Grundwasserschutz.

Vermeidung von Wegeunfällen

  • Wegesicherheit,
  • Verkehr,
  • Ablenkung durch Handynutzung! Unfallvermeidung auf Treppen, auf Straßen und Wegen.

 

 

Gesetze, Verordnungen und Technische Regeln

Gesetze, Verordnungen und Technische Regeln:

  • Arbeitsschutzgesetz, § 12 
  • Gefahrstoffverordnung, § 14
  • Gentechniksicherheitsverordnung, §§ 12, 12 a
  • Röntgenverordnung, § 15 a
  • Strahlenschutzverordnung, § 38, § 52 
  • Biostoffverordnung
  • Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), beispielsweise 514, 515, 555
  • Kreislaufwirtschaftsgesetz
  • Energieeinsparungsverordnung

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV):

  • Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention" (DGUV V1), § 4

TU Berlin:

  • Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystem
  • Umweltleitlinien
  • Betriebliche Regelungen in den Merkblättern zum Arbeits-, Umweltschutz- und Gesundheitsschutz

Nach oben

Abfall

Bild

Die getrennte Sammlung von den Wertstoffen Papier/Pappe, Verpackungen aus Kunststoff, Blech und Verbundstoffen (gelbe Tonne), Glas grün, Glas weiß und von Restmüll ist seit 1994 in der TU Berlin infrastrukturell und vertraglich eingeführt. mehr zu: Abfall

Arbeitsschutz - Umweltschutz Merkblätter und Formulare

AUM

Die Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz Merkblätter sind Dienstregelungen des Präsidenten. Angepasst auf die Belange der TU Berlin geben sie die staatlichen bzw. berufsgenossenschaftlichen Vorschriften wieder ... mehr zu: Arbeitsschutz - Umweltschutz Merkblätter und Formulare

Gute Praxis TU Berlin: verschiedene Beispielunterweisungen

Wie unterweise ich? Worin unterweise ich? Wie baue ich die Unterweisung auf? Folgende gute Praxisbeispiele der TU Berlin stellen Ihnen die Autoren zur Verfügung. Sie dienen der Anregung und sollen den Standard für eine solide Unterweisung abbilden. mehr zu: Gute Praxis TU Berlin: verschiedene Beispielunterweisungen

Material für SB-DUB

Plakat: Computer

Für Sie als Sicherheitsbeauftragte und Dezentrale Umweltbeauftragte (SB-DUB) stellen wir Materialien zum Arbeitsschutz, Umweltschutz und Gesundheitsschutz (AUG) zur Verfügung. Sie können das Material für Ihre Arbeit, die Information oder die Maßnahmen vor Ort nutzen. Es soll Ihnen eine Hilfe sein, um Impulse im AUG zu geben. mehr zu: Material für SB-DUB

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Kontakt:

Kontakt:

SDU
Tel 030 / 314-28888
Fax 030 / 314-21145

Ansprechpartner/in bei SDU

Ihre Ansprechpartner/-innen bei SDU:

Ansprechpartner/in Kriegel, Andreas (SDU12)

Andreas Kriegel
(030) 314 - 21557
Gebäude CAR
Raum CAR 118

Ansprechpartner/in Kühn, Christian (SDU11)

Christian Kühn
(030) 314 - 24331
Gebäude CAR
Raum CAR 008

Links:

Links:

TU Regelung:

TU Regelung:

Gesetze und Regelungen:

Gesetze und Regelungen: