TU Berlin

Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und UmweltschutzLaserschutz

rote Person hinter einem grünen Blatt

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Laserschutz

Lasereinsatz in der Forschung
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Laser werden anhand ihres Gefährdungspotentials von den Herstellern in verschiedene Klassen eingestuft. In Abhängigkeit von der Einstufung sind technische, organisatorische oder persönliche Schutzmaßnahmen notwendig, um die Gesundheit der Beschäftigten und Studierenden zu schützen, die mit oder in der Umgebung von Lasereinrichtungen tätig sind.

Im Merkblatt 6.1 Laserschutz werden die Pflichten der Laserbetreibenden (in der Regel die Fachgebietsleitungen) an der TU Berlin zum sicheren Betrieb von Lasereinrichtungen und der Service von SDU beschrieben. Vertiefende Informationen zum Thema Laserschutz finden Sie auf dieser Webseite.

Anforderungen an den Betrieb von Lasern

Gefährdungen und Anforderungen in Abhängigkeit von der Laserklasse

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Je nach der Gefährdung, die von der Laserstrahlung ausgeht, werden Laser von den Herstellern in verschiedene Klassen eingestuft. Je nach Einstufung und Anwendung sind unterschiedliche Regelungen und Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Eine Beschreibung der Gefährdungen, die von den Lasern der jeweiligen Klasse ausgehen sowie Angaben zu den jeweils erforderlichen Maßnahmen sind auf dieser Seite zusammengefasst. mehr zu: Gefährdungen und Anforderungen in Abhängigkeit von der Laserklasse

Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmen, Betriebsanweisung, Unterweisung

Gefährdungsbeurteilung Laserstrahlung

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Vor Beginn von Tätigkeiten muss der*die Arbeitgeber*in (Führungskraft mit schriftlicher Übertragung der Verantwortung im Arbeits- und Umweltschutz) grundsätzlich eine Gefährdungsbeurteilung durchführen, die die Grundlage für die Erstellung von Betriebsanweisungen und die Unterweisung der Beschäftigten und Studierenden ist. Zu einer vollständigen Gefährdungsbeurteilung gehört die Festlegung von Schutzmaßnahmen. Mehr Hinweise und Vorlagen sowie Informationen zur Umsetzung erforderlicher Schutzmaßnahmen finden Sie hier. mehr zu: Gefährdungsbeurteilung Laserstrahlung

Betriebsanweisung und Unterweisung im Laserschutz

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Bevor Beschäftigte und Studierenden an der Lasereinrichtung tätig werden, hat der*die Arbeitgeber*in eine schriftliche Betriebsanweisung in verständlicher Form und Sprache an geeigneter Stelle zur Verfügung zu stellen. Die Betriebsanweisung ist die Grundlage für die Unterweisung der Beschäftigten und Studierenden und basiert auf der Gefährdungsbeurteilung. Mehr Informationen über die Anforderungen an Betriebsanweisungen und Unterweisungen sowie klassenspezifische Vorlagen für Betriebsanweisungen finden Sie hier. mehr zu: Betriebsanweisung und Unterweisung im Laserschutz

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Laserschutzbeauftragte

Auswahl, Ausbildung, Bestellung und Aufgaben von Laserschutzbeauftragten

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Werden Laser der Klassen 3R, 3B oder 4 betrieben, muss der*die Arbeitgeber*in eine*n Laserschutzbeauftragte*n bestellen. Wer sich als Laserschutzbeauftragte*r eignet, wie die Ausbildung und Bestellung erfolgen und was die Aufgaben einer*s Laserschutzbeauftragten sind, erfahren Sie hier. mehr zu: Auswahl, Ausbildung, Bestellung und Aufgaben von Laserschutzbeauftragten

Zielgruppendatenbank

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In der Zielgruppendatenbank finden Sie eine Vielzahl von Verantwortlichen und Akteuren des Arbeits- und Umweltschutzes an der TU Berlin, darunter auch die bestellten Laserschutzbeauftragten. Sie können Sie nach der Funktion suchen und die Suche auch auf ihre Fakultät beschränken. mehr zu: Zielgruppendatenbank

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Vorsorge und Erste Hilfe

Arbeitsmedizinische Vorsorge

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Für Tätigkeiten mit Lasern ist gemäß ArbMedVV keine arbeitsmedizinische Angebots- oder Pflichtvorsorge vorgeschrieben. Eine Wunschvorsorge ist möglich. Termine erhalten Sie beim Betriebsärztlichen Dienst (Tel.: 25080).

Bei Arbeitsprozessen wie beispielsweise dem Laserschweißen oder Laserschneiden, kann es infolge einer Laserstrahl-Werkstoff-Wechselwirkungen zur Entstehung von inkohärenter künstliche optischer Strahlung kommen. Können dabei Expositionsgrenzwerte für inkohärente künstliche optische Strahlung überschritten werden, ist eine Angebotsvorsorge analog G17 anzubieten. Werden diese Grenzwerte tatsächlich überschritten, ist die Pflichtvorsorge analog G17 in Anspruch zu nehmen. Die erste Nachuntersuchung analog G17 erfolgt nach einem Jahr, alle weiteren nach drei Jahren sowie bei Beendigung der Tätigkeit. Beratung und Termine erhalten Sie ebenfalls beim Betriebsärztlichen Dienst (Tel.: 25080).

Zu der Website des BÄD

Erste Hilfe bei Augenverletzungen durch Laserstrahlung

Bei (vermuteter) Augenverletzung durch einen Laserstrahl muss schnellstmöglich bei einem Augenarzt eine Fluoreszenzangiographie durchgeführt werden.

Adressen von Krankenhäusern mit der entsprechenden Technik:

Charité Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Sekretariat Augenklinik
Telefon: 450 554 018
Rettungsstelle: 450 552 000


Schlosspark Klinik
Heubnerweg 2
14059 Berlin
Sekretariat Augenheilkunde
Telefon: 3264-1252


St. Gertrauden Krankenhaus
Paretzer Straße 12
10713 Berlin
Sekretariat Augenheilkunde
Telefon: 8272 – 2425

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Entsorgung von Lasern

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Laser können Teile mit gefährlichen Eigenschaften enthalten (z. B. Vakuum, Beryllium, oder andere Gefahrstoffe, unter Spannung stehende Teile). Enthält der Laser keine Gefahrstoffe, kann er über den Elektroschrott entsorgt werden. Enthält der Laser Gefahrstoffe, kontaktieren Sie für die Entsorgung SDU22 (m.lindow@tu-berlin.de; Tel. 21241). Laser dürfen auf keinen Fall über den Restmüll entsorgt werden.

Rechtliche Grundlagen

OStrV, TROS, DGUV, DIN und Co.

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Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenstellung staatlicher und berufsgenossenschaftlicher Regelungen sowie weitere Normen, Informationen und Broschüren zum Thema Laserschutz. mehr zu: OStrV, TROS, DGUV, DIN und Co.

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