TU Berlin

Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und UmweltschutzGefährdungsbeurteilung (allgemeine Übersicht)

rote Person hinter einem grünen Blatt

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Gefährdungsbeurteilung

Der Arbeitgeber hat gemäß § 5 des Arbeitsschutzgesetzes die mit der Arbeit verbundenen Gefährdungen für die Beschäftigten zu ermitteln und zu beurteilen sowie die nach dem Stand der Technik und Arbeitsmedizin notwendigen Schutzmaßnahmen festzulegen (= Gefährdungsbeurteilung). Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung (GBU), die festgelegten Maßnahmen des Arbeitsschutzes und das Ergebnis ihrer Überprüfung sind zu dokumentieren (§ 6 ArbSchG). Das gilt auch für Tätigkeiten durch Fremdfirmen oder Dritte (§ 8 ArbSchG).

Bei der Erstellung der GBU unterstützt SDU die Führungskräfte der TU Berlin (mit schriftlicher Übertragung der Verantwortung im Arbeits- und Umweltschutz) durch direkte Beratung sowie durch das zur Verfügung stellen verschiedener Hilfsmittel (Checklisten und Vorlagen zur Dokumentation).

Das Original der GBU verbleibt immer in der jeweiligen Arbeitsstätte (z. B. am Fachgebiet) und muss regelmäßig auf Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen und Aktualität geprüft werden. Eine Kopie kann an SDU geschickt werden, um sich Beratung einzuholen (Einsenden der Checklisten des AUM 1.02 und des Maßnahmeplanes).

Die Regelungen zur Gefährdungsbeurteilung sind im AUM 1.02 "Gefährdungsermittlung und -beurteilung" aufgeführt.

GBU für Büro bzw. Telearbeitsplätze

Schritt 1: Bildschirmarbeitsplätze einzeln bewerten mit Hilfe der Checkliste aus der Anlage des AUM 2.0 (gleichartige Arbeitsplätze können gegebenenfalls zusammengefasst werden):

Schritt 2: Auf der Grundlage der Checklisten aus Schritt 1 mit Hilfe der Checkliste aus dem AUM 1.02 Anlage A "Büro" die Bildschirmarbeitsplätze übergreifend bewerten bzw. mit Anlage F "Telearbeit" den Telearbeitsplatz bewerten.

Schritt 3: Maßnahmeplan aufstellen und Wirksamkeitsprüfung der Maßnahmen sichersellen. Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der GBU sicherstellen.

GBU für Labore

Weitere Dokumente, die je nach Labor zur Gefährdungsbeurteilung gehören können:

Vorlagen für Maßnahmeplan, Wirksamkeitsprüfung der Maßnahmen und regelmäßige Überprüfung der GBU

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GBU für Werkstätten

Hilfestellung zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung

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Die Webseite "Gefährdungsbeurteilungen in Werkstätten" bietet konkrete Hilfestellungen zur Erstellung der GBU in Werkstätten oder vergleichbaren Arbeitsplätzen z.B. in Versuchshallen:

  • Checkliste für die Gefährdungsbeurteilung in der Werkstatt (AUM 1.02 Anlage C)
  • Leitfaden zur Beurteilung von Arbeitsmitteln nach BetrSichV
  • über 20 Vorlagen für GBU (Maschinen und Anlagen und anderen Arbeitsmitteln
  • Handlungshilfe zur Risikobewertung
mehr zu: Hilfestellung zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung

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Andere GBU

Für die Gefährdungsbeurteilung von weiteren noch nicht aufgeführten Tätigkeiten kann die Checkliste aus Anlage D des AUM 1.02 genutzt werden.

Sind die vorhandenen Vorlagen für einen Arbeitsbereich oder eine Tätigkeit nicht geeignet, wenden Sie sich bitte zwecks Beratung an SDU.

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Hilfestellungen von DGUV, Baua und Co.

Praxis in KVP & GBU: Ideen-Treffen

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Das Sachgebiet Psyche und Gesundheit in der Arbeitswelt der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat eine an kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) gerichtete praktische Hilfestellung erarbeitet. Um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren Ideen stärker zu beteiligen wird am kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP) und der Gefährdungsbeurteilung (GBU) angesetzt.
Die Methode kann auch in den Organisationseinheiten der TU Berlin eingesetzt werden.

Kernstück der Methode sind regelmäßige, nach einem festgelegten Muster ablaufende Besprechungen im eigenen Bereich, sogenannte Ideen-Treffen.

DGUV Kurzfilme zum "Ideen-Treffen"

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Zum Thema hat die DGUV Kurzfilme produziert: Es sind der Film "Ideen-Treffen - praktisch umsetzen" und dessen Fortsetzung für Führungskräfte "Ideen-Treffen - Ein Workshop-Verfahren für die Gefährdungsbeurteilung" veröffentlicht. mehr zu: DGUV Kurzfilme zum "Ideen-Treffen"

Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung - Handbuch auch für "ungewöhnlichen Fälle" (BAuA, 2016)

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Die BAuA hat im November 2016 eine aktualisierte Auflage vom „Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung, Handbuch für Arbeitsschutzfachleute“ herausgegeben. Die Fachkräfte für Arbeitsschutz und alle SB-DUB können zur Komplettierung der eigenen Gefährdungsbeurteilung die genannten konkreten Beispiele und „ungewöhnlichen Fälle“ zur Hilfe heranziehen.

Der Ratgeber besticht durch die Systematik und eine Fülle von konkreten Beispielen, zu denen die zugehörigen Richtlinien herangezogenen werden und das Verordnungswerk aktualisiert wurde. Das Handbuch enthält weiterhin gute Hinweise zur Vorbereitung und Durchführung der Gefährdungsbeurteilung und stellt die Gefährdungsfaktoren vor. Der Ratgeber enthält branchenunabhängige Regelungen und Maßnahmen als Hilfen für die Praxis. Nicht zuletzt werden diverse Formulare und Checklisten angeboten.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (Hrsg.) (11.2016): Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung. Handbuch für Arbeitsschutzfachleute.
URL: www.baua.de/dok/1307106. ISBN 978-3-88261-211-0.

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