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TU Berlin

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Arbeitsschutz in Laboren

Auf dieser Seite finden Sie ausgewählte Hinweise und Informationen zum Thema Arbeitschutz in Laboren.

Gefährdungen in Laboren

Elektrische Gefährdungen

Gefahrstoffe / Gefahrgüter

Sicherheit in Laboren

Chemikalienkataster

Betriebsanweisungen / Unterweisungen

Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel

Autoklaven

Lupe

Eine Sonderstellung innerhalb der Druckbehälter nehmen die Autoklaven ein. Für Autoklaven in chemischen Laboren, die z.B. für Druckaufschlüsse verwendet werden, gelten die Regelungen, die bereits im AUM 1.3 (siehe: TU Regelung) genannt wurden.

Für Autoklaven in biologischen Laboren (gentechnischen Anlagen und Biolabore), die zur Sterilisierung von Materialien oder zur Inaktivierung von biologischen Abfällen verwendet werden, gelten weitere Regelungen. Die Arbeiten sind meist anzeigebedürftig, oft jedoch genehmigungspflichtig.

Gentechnische Anlagen werden regelmäßig durch die zuständige Aufsichtsbehörde begangen. Diese sehen die Inaktivierung von Biostoffen und gentechnisch veränderten Mikroorganismen (GVO) als den entscheidenden Arbeitsschritt zur Inaktivierung und damit zur biologischen Sicherheit an.

Daher gilt:

  1. Der Autoklav darf nur durch zuverlässige und unterwiesene Personen bedient werden. Die Unterweisungen sind zu dokumentieren. Praktikanten (insbesondere Schülerinnen und Schüler) dürfen Autoklaven nicht  beladen und bedienen.
  2. Zum Beginn der Beladung ist eine Sichtprüfung durchzuführen.
  3. Der Autoklav muss über einen Temperaturfühler verfügen.
  4. Bei der Inaktivierung von Flüssigkeiten ist der Temperaturfühler in ein entsprechend dimensioniertes Referenzgefäß mit Wasser zu hängen.
  5. Autoklaven in S2-Bereichen müssen über eine Abluftfiltration verfügen.
  6. Autoklaven sind jährlich durch eine Fachfirma zu warten.
  7. Nach einem Transport ist der Autoklav außer Betrieb zu nehmen, bis er erneut durch eine Fachfirma gewartet wurde. So lange sind alle Arbeiten/Tätigkeiten in der gentechnischen Anlage oder dem Biolabor einzustellen!
  8. Je nach Gefährdungsbeurteilung und Einstufung der Arbeiten (S1 / S2) soll der Inaktivierungsprozess regelmäßig durch Sporenstreifentests überprüft werden. Das Ergebnis ist zu dokumentieren.

 

 

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