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TU Berlin

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Bildschirmarbeitsplätze

Gesundheitsgefährdende Arbeitsplatzgestaltung
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Die EU-Richtlinie "Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten" ist für alle Länder der Europäischen Union bindend und seit Dezember 1996 durch die Bundesregierung in nationales Recht als Bildschirmarbeitsverordnung in Kraft gesetzt worden.

Mindestanforderungen beachten - Fehler vermeiden

Bei den regelmäßig durchgeführten Arbeitsstättenbegehungen wurde immer wieder festgestellt, dass die Mindestanforderungen an einen Bildschirmarbeitsplatz häufig nicht der Bildschirmarbeitsverordnung entsprechen.
Insbesondere ergeben sich Fehler;

  • bei der Aufstellung der Geräte
  • bei der Arbeitsplatzausstattung (Tisch, Stuhl, Tastatur)
  • bei der Arbeitsplatzanordnung (Platzbedarf)
  • beim Klima (Temperatur, Raumluft)
  • beim Lärm (Umgebungslärm)
  • bei den Lichtverhältnissen (Beleuchtung, Blendung)
  • bei der Bodenbeschaffenheit (Trittsicherheit)
  • fehlende Steckerleiste mit Ein/Aus-Schalter

Das Merkblatt

Das Merkblatt 2.0 Bildschirmarbeitsplätze inkl. Anlagen (PDF, 299,3 KB) bietet Hilfestellung zur sachgerechten Ausstattung und Mobiliaranordnung. Sie eignen sich zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen entsprechend § 3 der Bildschirmarbeitsverordnung in Verbindung mit § 5 des Arbeitsschutzgesetzes und gehören zu den Unterlagen der Gefährdungsermittlung.

Checkliste "Bildschirmarbeitsplätze"

Checkliste Bildschirmarbeitsplätze (PDF, 418,2 KB)
Checkliste Bildschirmarbeitspl.
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Ab sofort können Sie die Checkliste "Bildschirmarbeitsplätze" (Anlage zum AUM 2.0 Bildschirmarbeitsplätze) online bearbeiten. Sie ist Bestandteil für alle Gefährdungsbeurteilungen zu Bildschirmarbeitsplätzen in Ihrem Bereich. Sie sollten von allen Beschäftigten mit Computerarbeitsplatz ausgefüllt werden. Der Vorgesetzten (Arbeitgeber; i. d R. die Professorinnen und Professoren) können anhand dieser Ermittlungen fest stellen, wo noch Nachbesserungsbedarf besteht.

Senden Sie bitte eine Kopie, gern auch per E-Mail, an SDU. Damit ist für uns erkennbar, dass der Arbeitgeber die Gefährdungsbeurteilung nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) und § 3 der Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) durchgeführt hat. Das Original verbleibt bei den Unterlagen des Arbeitgebers.

Beratung zu Bildschirmarbeitsplätzen

Wir weisen darauf hin, dass vom Betriebsärztlichen Dienst (BÄD) für alle Beschäftigten an Bildschirmarbeitsplätzen Untersuchungen des Sehvermögens und entsprechende Beratungen angeboten werden.

Ebenfalls beim BÄD können Sie Probesitzen auf Muster-Bürodrehstühlen. Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin unter 25080.

Zur Bestellung von Mobiliar hat die Abt. IV D mehrere Verfahrenswege beschrieben.

Beratungen zur Gestaltung, Einrichtung, Ergonomie und mehr kann Ihnen SDU, BÄD und IV D geben. Bitte vereinbaren Sie vorher einen mit uns.

Empfehlungen

Im Sinne des betrieblichen Umweltschutzes geben wir noch folgende Empfehlungen:

  • Beim Austausch der Beleuchtung sind nur die energiesparenden, elektronischen Vorschaltgeräte einzubauen.
    Anträge zur Verbesserung sind an Abt. IV zu stellen.
  • Um die Heizwirkung der Heizkörper nicht zu behindern/reduzieren, achten Sie bitte darauf, dass Möbelstücke die Heizkörper nicht verdecken.
    Anträge zur Verbesserung des Raumklimas sind ebenfalls an Abt. IV zu stellen.
  • Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima. Einige können auch Wohngifte abbauen. In der rechten Randpsalte unter Download finden Sie eine Übersicht über diese Zimmerpflanzen.
  • Mobiliar: Möbellager (siehe Team IV G Außendienste).
  • Bei kurzen Pausen schalten Sie bitte den Bildschirm und Drucker aus. Bei Pausen ab einer ½ Stunde den PC ganz abschalten. Bildschirmschoner ersetzen nicht den Sparmodus.
  • Bitte PC, Drucker etc. über eine schaltbare Steckerleiste ausschalten, um auch die Geräte-Netzteile vom Strom zu trennen.

Umgang mit Multitasking - Ungestört arbeitet es sich viel besser ...

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Viele von uns sind in einer modernen Arbeitswelt ständig erreichbar, online und fast immer ansprechbar. Eine Folge davon sind Unterbrechungen der aktuellen Tätigkeit und ein Wechsel der Aufmerksamkeit. Was für Wirkungen und Folgen hat Multitasking mit seinen ständigen Arbeitsunterbrechungen?

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ist diesen Fragen mit dem Forschungsprojekt "Arbeitsunterbrechungen und Multitasking in informationsintensiven Berufen - Auswirkungen auf Leistungs- / Arbeitsfähigkeit und Gesundheit unter besonderer Berücksichtigung älterer Arbeitnehmer" nachgegangen. Der Bericht enthält Tipps zum individuellen sowie teamorientierten Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking. 

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) (4., aktualisierte Auflage, Januar 2017): 
Bitte nicht stören! Tipps zum Umgang mit Arbeitsunterbrechungen und Multitasking.
DOI: 10.21934/baua:praxis20160722.4
http://www.baua.de/de/Publikationen/Broschueren/A78.html

Ergänzung zur Gefährdungsermittlung nach § 3 BildscharbV i.V.m. § 5 ArbSchG und DGUV G 37

Ergänzung zur Gefährdungsermittlung nach § 3 Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) unter Bezug auf § 5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) und dem DGUV Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen „Bildschirmarbeitsplätze“ (G 37)

Neben der Forderung nach einem ergonomisch möglichst optimal eingerichteten Bildschirmarbeitsplatz, hier an der TUB dokumentiert durch den seit 1995 bestehenden Fragebogen zum Einsatz von Bildschirmgeräten, ist die Reduzierung der im Folgenden noch einmal kurz angeführten Belastungen für die Gestaltung der Bildschirmarbeit maßgeblich:

  1. Beanspruchung der Augen
  2. Beanspruchung des Stütz- und Bewegungsapparates
  3. Psychomentale Beanspruchung

Im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Augenuntersuchung nach TV-Informationstechnik von 1989, als auch nach dem Berufsgenossenschaftlichen Grundsatz G 37 (Arbeitsmedizinische Vorsorge bei Bildschirmarbeitsplätzen) werden zur Beurteilung des Einsatzes an einem Bildschirmarbeitsplatz schon seit mehreren Jahren neben der Augenuntersuchung durch die Betriebsärzte auch persönliche Beratungsgespräche geführt. Die dabei erhobenen Arbeitsanamnesen geben Hinweise sowohl auf die Arbeitszeit am Bildschirm, Arbeitsablauf, Arbeitsorganisation, als auch auf physische und psychische Belastungen. Gleichzeitig erfolgt in diesem Rahmen eine persönliche Beratung zu evtl. notwendigen Veränderungen am Arbeitsplatz und gesundheitsfördernden Maßnahmen. Es ist vorgesehen, die Ergebnisse alljährlich anonymisiert auszuwerten und damit eine Gesamtbeurteilung über Schwerpunkte der Belastungen in einzelnen Arbeitsbereichen machen zu können und evtl. notwendige Veränderungen einzuleiten.

 

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