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TU Berlin

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Ergebnis der Evaluation des Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystems

Mit den Zielvorgaben der Weiterentwicklung und Stärkung des Arbeitsschutzes, Gesundheitsschutzes und des Umweltschutzes haben der Projektpartner HIS GmbH und die Unfallkasse Berlin das Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystem der TU Berlin (AUMS) 2012 evaluiert.

Die Ergebnisse dieser Evaluation zeigen: „Das AUMS wird gelebt!“

Arbeits- und Umweltschutzmanagementsystem (AUMS)

Die Grundlage des vor über zehn Jahren aufgebauten AUMS ist das Arbeits- Umweltschutzmerkblatt Nr. 1 „Regelung des Arbeits-, Gesundheits- und betrieblichen Umweltschutzes an der TU Berlin“ vom März 2002. Das in einem Handbuch dokumentierte Managementsystem aus dem gleichen Jahr stellt die handlungsfeldbezogenen Schwerpunkte der Stabstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz (SDU) und des Betriebsärztlichen Diensts (BÄD) dar. Die prozessorientierten operativen Dienstleistungen nimmt die Abteilung Gebäude- und Dienstemanagement (Abt. IV) wahr. Das System aus den drei integrierten Kernen „Arbeitsschutz“, „Gesundheitsschutz“ und „betrieblicher Umweltschutz“ wird stetig weiterentwickelt.

Evaluation 2012

Die Evaluation erfolgte sowohl über die prozessuale Prüfung der „Ausgestaltung der Aktivitäten“ sowie über den „Service der Stabsstellen“ zu Beratung, Unterstützung und Überwachung.

Beweggrund
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Inhalte
  • Anstoß und Förderung einer Diskussion in allen Statusgruppen (Information)
  • Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung durch direkte Ansprache
  • Abholen am „Ort des Geschehens“
  • Ständige Verbesserung des Systems
  •  Motivation der dezentral handelnden Akteure
  • Transparenz der Leistungen
  • Kooperation und Schnittstellen zwischen SDU, BÄD und Abt. IV

Über beide Blickwinkel wurden einerseits die Aspekte zur Gewährleistung einer möglichst optimalen Ausgestaltung der Aktivitäten für den Schutz der Arbeit und Gesundheit (Sicherheitstechnik, Organisation, Arbeitsmedizin, Gesundheitsförderung) und der mediale Bereich „Umwelt“ betrachtet. Anderseits wurde der dazu angebotene Service der Stabsstellen im Kontext der operativen Aufgaben den Abteilungen der Zentralen Universitätsverwaltung untersucht und auf veränderte Rahmenbedingungen geprüft.

Dem Check des primären, betrieblichen Ziels „Das AUMS stärker anwenden“ näherten sich die Prüfer unter Federführung von SDU über zahlreiche Interviews mit Akteuren aus unterschiedlichsten Bereichen der TU Berlin. Hierüber sind mannigfache Hinweise und wesentliche Erkenntnisse zusammengekommen, die zu konkreten Verbesserungsvorschlägen führten.

Ergebnisse

Von der Unfallkasse bestätigt: "Die TU Berlin hat bereits ein gutes Arbeitsschutz-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutz Management und ist damit ein Vorbild für andere."

Übergeordnete, strukturelle Rahmenbedingungen wurden sehr häufig als Probleme resümiert:

  • Stetige Verringerung von Dauerstellen führt zu fehlender Kontinuität beim Know How im Betrieb der Lehr- und Forschungsstätten.
  • Stellenzusammenführungen und erweiterter Umfang von Aufgaben (z.B. wegen höherem Drittmittelaufkommen) verursachten Arbeitsverdichtung mit daraus folgender Überlastung.
  • kontinuierlich verschärfte finanzielle Situation begrenzt den Spielraum für außerordentliche Maßnahmen oder schränkt diese erheblich ein.

Dezentrale, organisatorische Aspekte des Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutzes durch die Führungskräfte wurden über die Interviews aufgezeigt:

  • Besonders in Bereichen mit hohem Gefährdungspotential, aber auch in Verwaltungsbereichen wird die  Betreiberverantwortung wahrgenommen
  • Sicherheitsunterweisungen werden durchgeführt
  • Themen des AGU sind in Arbeitsbesprechungen integriert
  • Beschäftigte werden mit ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen versorgt

Evaluation: Das AUMS der TU Berlin wird gelebt

Bescheinigung "Evaluation des AUMS"
Bescheinigung

Das HIS-Institut für Hochschulentwicklung e.V. (HIS-HE) und die Unfallkasse Berlin (UKB) bescheinigen der TU Berlin ein wirksames und vorbildliches Arbeitsschutz-, Gesundheitsschutz- und Umweltschutz Managementsystem (AUMS). mehr zu: Evaluation: Das AUMS der TU Berlin wird gelebt

Ausgewählte Verbesserungsvorschläge

  • Klarstellung der Rollenverteilung: Zwischen „beratenden Stabsstellen“, „operativen Betreiberaufgaben“ und „dezentraler Arbeitgeberverantwortung“ unterscheiden
  • Umsetzung gesetzlicher Anforderungen: Abstimmung aufgrund des finanziell begrenzten Rahmens umsetzten
  • Pflichtenübertragung auf Dekane und Geschäftsführenden Direktoren (GD): Neu aufgreifen und nachhaltig sicherstellen
  • Weiterentwicklung des Unterstützungssystems für Führungskräfte, damit diese ihre Verantwortung und Aufgaben im AGU rechtssicher erfüllen könnnen
  • Fremdfirmen: Einsatz organisieren und koordinieren
  • Energieeinsparung: Prämienmodell vorantreiben

Im Prozess der kontinuierlichen Verbesserung zum AUMS werden ausgewählte Vorschläge von der Abt. IV, dem BÄD und SDU aufgegriffen: Damit wird die Stärkung und Verankerung des AUMS fortgeführt.

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Tel 030 / 314-28888
Fax 030 / 314-21145

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(030) 314 - 22531
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